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Andachtenarchiv
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Monatsspruch Februar: Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen. 1.Kor 10,23-24
Gott hat uns umfangreich ausgestattet. Er hat uns ein Herz gegeben, Hände, Augen, Ohren und einen wachen Verstand, der das alles koordiniert. Doch nicht nur das: Auch Gefühle, die uns sagen, ob wir den richtigen Weg einschlagen, ob wir das tun und jenes lassen sollen. Manche nennen es Instinkt, andere Gewissen. Egal, wichtig ist nur, dass es etwas in uns gibt, dass über unser Denken - die Ratio – gebietet.
Wenn wir in Familie oder Beruf nur auf den eigenen Vorteil aus sind und den Mit-Menschen neben uns übersehen. Wenn wir nur für das Heute leben, ohne die dringlichen Gesetze der Nachhaltigkeit zu beachten und v.a. dann wenn wir meinen Gott-gleich zu sein. Wenn wir uns überschätzen, wenn wir uns alle Grenzen und Schranken verbieten. Dann trifft das zu, was Paulus an die Korinther schreibt. Dann sollten wir diese Zeilen überdenken und beherzigen.
Doch es ist vertrackt. Gott hat uns da eine ganz schön schwierige Aufgabe an die Hand gegeben. Er gibt uns alle Möglichkeiten und verlangt dann doch, dass wir uns beschränken, uns beschneiden. Dass wir die absolute Freiheit eben nicht genießen. Genau in diese Zwickmühle schickt er uns – mit voller Absicht. Er möchte uns genau diese Herausforderung stellen. Möchte, dass wir uns beweisen – dass wir zeigen, dass wir nach seinen Grundsätzen leben können. Dass wir eben unseren Geist dazu nutzen, gutes, sinnvolles, nützliches zu tun. Dass wir aufbauen, an die Zukunft denken und nicht niederreißen und heute so tun als gäbe es kein Morgen. Dass wir soziale Menschen sind, empathisch die Schwester und den Bruder neben uns wahrnehmen.
Er schenkt uns die Freiheit uns zu entscheiden. Doch er gibt uns „Richtlinien“ an die Hand – die 10 Gebote. Die Gebote, die kein Diktat Gottes sind, sondern sein Geschenk der Freiheit an uns. All die „du sollst nicht“, die man in der üblichen Übersetzung findet, können auch noch ganz anders aus dem Hebräischen übersetzt werden. Nämlich: „du wirst nicht“ oder „du hast es nicht nötig“. Gott weiß, dass wir uns richtig entscheiden werden. Er verlässt sich auf uns und er gibt uns den Grund dafür: Wir sind seine Kinder, in seiner Obhut, unter seinem Schutz. Wir müssen nicht nach unserem Vorteil trachten: Lügen, stehlen, töten. Wir sollen sinnvoll gestalten, uns um andere kümmern. Denn um uns da kümmert er sich schon höchstpersönlich. Seien wir getrost: Er ist bei uns alle Tage, bis an der Welt Ende.
Volker Hühn |
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Jahreslosung 2012
"Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" (2. Korinther 12,9)
Die Jahreslosung für das Jahr 2012 will so gar nicht in unsere Zeit passen. In dieser Welt regieren die Starken, die Reichen, die Mächtigen. Und manche mögen sich etwas einbilden, auf das, was sie auf Erden erreicht oder vollbracht haben. Der Apostel Paulus, an den die Jahreslosung 2012 ursprünglich adressiert war, ist sich der Tatsache völlig bewusst, dass er seine Kraft nicht aus sich selbst heraus hat. Er ist sich seiner Schwachheit bewusst und weiß, dass seine wahre Kraft aus Jesus kommt. Paulus weiß: "Wenn ich schwach bin, so bin ich stark" (2. Korinther 12,10).
Würde ein Boxer je so denken, oder der Chef eines großen Konzerns oder ein Politiker? Wohl kaum. Schwachheit würde man ihnen sogar als Makel anlasten. Schwach dürfen Kinder sein, alte Menschen, schwangere Frauen oder Kranke und Ausgestoßene. Aber keinesfalls die Leistungsträger unserer Gesellschaft. Doch woher nehmen sie ihre Leistung? Jesus sagt klar: "Ohne mich könnt ihr nichts tun" (Johannes 15,5). Wer könnte sich da etwas auf seine Leistung einbilden? Uns ist alles von Gott geschenkt. Und gerade in denen, die sich ihrer Schwachheit bewusst sind, wirkt Gott umso mächtiger. Oft fällt uns das nicht auf. Denn berichtet wird eher über Spitzenleistungen, über Weltrekorde, über die reichsten Menschen der Welt usw. Aber für Gott zählen ganz andere Dinge. In sein Reich können wir gar nichts mitnehmen, von dem, was wir hier erwirtschaften. Bei Gott werden einst die Letzten die Ersten sein, diejenigen, die sich zu Lebzeiten klar darüber geworden sind, dass sie Jesus brauchen, die ihr ganzes Vertrauen auf den Sohn Gottes gesetzt haben. Wer sich dazu bekennt, gilt in dieser Welt oft als töricht. Die Leistungsgesellschaft honoriert solches nicht, wenn überhaupt, dann werden angepasste Kirchen toleriert, die nicht allzuviel über Sünde oder Hölle sprechen, sondern allenfalls hin und wieder den moralischen Zeigefinger heben.
Wer gab Petrus die Kraft über das Wasser zu laufen? Es war allein Jesus. Wer auf Jesus Christus vertraut, dem ist alles möglich. Darüber muss man sich jederzeit im Klaren sein. Schon wenn morgens die Sonne aufgeht, muss uns klar sein: Das ist Gottes Werk.
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Liebe Leserinnen und Leser!
Redaktionsschluss ist eine fiese Sache. Vor allem wenn der Redakteur/die Redakteurin jeden Morgen neben einem im Bett liegt. Wenn man, wie ich, zu den Menschen gehört, die nur unter gewissem Druck effizient arbeiten, so steigt das Leistungsvermögen was Artikel für den Anzeiger schreiben angeht, im gleichen Maße wie meiner Frau der Kamm schwillt. Heute ist der Teekessel also am Pfeifen und daher begrüße ich Sie herzlich zur Lektüre dieser Andacht.
Wenn dies ein Hörspiel wäre, käme jetzt eine Pause.
Es ist nicht leicht sich hinzusetzen und Schnipp, die Ideen und Worte purzeln nur so.
Den ganzen Tag hat man mit Alltag verbracht und jetzt, auf Kommando, will man eine besinnliche Weihnachtsandacht schreiben. Will die eigene Beziehung zu Gott anknipsen, evtl. erwartet man sogar Inspiration, den Gedanken, das Thema.
Wenn dies ein Hörspiel wäre, käme jetzt eine lange Pause. Schon wieder Stille.
Stille. Wünscht sich Stille nicht die ganze westliche Welt zu Weihnachten. Stille mit all den positiven Seiten, die diesem Zustand innewohnen. Wieder mal zur Ruhe kommen, in sich hinein hören, Gott Platz einräumen in meinem hektischen Alltag. Still werden in Dankbarkeit, still werden in Demut.
Gott anknipsen für vier Sonntage und einen heiligen Abend und dann die Lautstärkeregler wieder voll auf den Tisch an Silvester und dann entsorgen wir Ihn mit dem Weihnachtsbaum. Frisch inspiriert.
Das ist fast wie hinsitzen wollen und auf Zuruf eine Andacht schreiben.
Gott Raum geben in meinem Leben wann es mir passt, genau dann. Und genau dann muss er funktionieren. Wenn ich bitte, soll er geben, wenn ich Hilfe brauche soll er da sein.
Wenn ich von Ihm erzählen möchte, soll er die Worte geben. Und dann knipse ich ihn wieder aus.
Wenn dies ein Hörspiel wäre, käme jetzt eine lange Pause. Wieder Stille.
Weil ich mich freue, ganz für mich. Über Gott. Weil er sich eben nicht ausknipsen lässt. Erstaunt erkenne ich, dass Gott die ganze Zeit da war, sozusagen Standby. Ich gebe Ihm Raum und er füllt ihn sofort aus. Ohne mir ein schlechtes Gewissen zu machen, weil er so lange außen vor war.
Die Menschen hatten damals keinen Raum in der Herberge, Gott kam trotzdem. Er nahm sich den Platz der ihm gewährt wurde, und er füllte ihn mit ganzem Herzen. Seine frohe Botschaft wurde verstanden und verbreitet.
Nicht Gott schreit, wir mögen Ihm Raum geben. Nicht er bettelt.
An allen Ecken schreit diese Welt nach Gott. Dass er den Raum füllen möge, den Gier, Neid Rachsucht und Egoismus überall aufreißen. Wir schaden nur uns selbst, wenn wir Ihn außen vor lassen. Auch an Weihnachten!
Ich fürchte, Gott Raum geben heißt nicht, auf Anhieb eine super Andacht zu schreiben. Aber ich für mich habe die Begegnung mit Ihm heute sehr genossen.
Frohe Weihnachten und Gott nicht nur im Standby
Wünscht Oli Henke |
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Gut ist der Herr, eine feste Burg am Tag der Not. Er kennt alle, die Schutz suchen bei ihm. (Nah 1,7)
Monatsspruch Nov. 2011
Wie viele Menschen lassen Gott heutzutage einen „guten Mann“ sein? Der sogenannte „liebe Gott“ darf irgendwo im Himmel gemütlich sitzen und auf die Erde schauen, aber relevant für die alltäglichen Herausforderungen, Ängste und Bedrohungen ist er für viele nicht. Wenn Nahum 1 vom guten Jahwe (HERRN) spricht, dann meint das keinen harmlosen, machtlosen Greis, sondern dass Gott gut ist wird vorangestellt: „Gut ist Jahwe“ betont, dass er auch die Machtmittel zur Güte hat. Gott kann gut sein, seine Güte ist wirksam. Das Buch Nahum atmet stark die militärische und existentielle Bedrohung durch die Heeresmacht der Assyrer. Die Assyrer galten damals als Geißel des Orients und waren bekannt für ihre Gewaltherrschaft, die alle Lebensbereiche erfassen konnte. Unter Angst und Bedrohung hält der für diesen Monat ausgewählte Vers daran fest, dass das Gutsein Gottes für denjenigen, der zu ihm flieht, Schutz bedeutet. Wir benötigen vermutlich keine Hilfe, uns auszumalen, was Tage der Not sein können, sie stehen uns leicht vor Augen. Nahum 1,7 bekennt: Gerade an solchen Tagen ist Gott Zuflucht, wie eine feste Burg. Und Gott weiß, wer seine Hilfe benötigt, er kennt diejenigen, die zu ihm fliehen. Darauf ist Verlass! Wer durch Medienberichte und persönliche Nachrichten aus der Ferne daran Anteil nimmt, wie es anderen Menschen geht, kann angesichts von Schutzlosigkeit, Flüchtlingsdramen und Kriegswirren seine Überzeugung, dass Gott Zuflucht ist, zur Fürbitte werden lassen für Bedrohte, Verängstigte und Ohnmächtige. Und als christliche Gemeinschaft vor Ort können wir uns fragen, wie unsere Überzeugung, dass Gott gut ist und ein Zufluchtsort, unsere Gemeindehäuser zu Noteingängen macht. Hier kannst Du erfahren, dass Gott gut ist und Schutz erfahrbar wird. „Dankt dem HERRN, denn er ist freundlich/gut, und seine Güte währet ewiglich“ Das ist so wichtig, dass es nicht nur einmal in der Heiligen Schrift steht, sondern beispielsweise in Jer 33,11; Ps 100,5; 106,1; 107,1; 118,1.29; 136,1 und öfter. Wir benötigen die Erinnerung daran und auch dass uns Menschen durch Berichte von Erfahrungen mit unserem guten Gott ermutigen.
Michael Rohde
(Prof. Dr. Michael Rohde unterrichtet Altes Testament am Theologischen Seminar Elstal (FH).) |
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Andacht September/Oktober 2011 |
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….da wird auch dein Herz sein (Matth. 6,21)
Das war das Motto des 33. Kirchentags in Dresden.
Heute möchte ich von meinen Eindrücken berichten. Für mich war es faszinierend wie viele Menschen aller Generationen sich fröhlich zusammengefunden haben, um sich neu mit dem Glauben auseinanderzusetzen und inspirieren zu lassen. Es war sehr wohltuend zu erleben mit wie viel Gastfreundschaft uns begegnet wurde. Die Gespräche in den Bahnen und Bussen, das spontane Singen und Musizieren an öffentlichen Plätzen oder wenn man mal wieder vor überfüllten Kirchen oder Versammlungsorten stand, die vielen grünen Schals die selbstbewusst getragen wurden und mit denen man zeigte ich gehöre auch dazu. Das ist schon eine ganz besondere Stimmung die man schlecht vermitteln kann, man muss einfach dabei gewesen sein.
Ich habe eine Gänsehaut bekommen, als ich zum Abschlußgottesdienst kam und die vielen Bläser sah, deren Instrumente in der Sonne blitzten. Als sie spielten, war die Akustik an der Elbe überwältigend. Es hat mich tief beeindruckt, das Jugendliche die während des Gottesdienstes auf der Wiese lagen, selbstverständlich aufgestanden sind und laut das Glaubensbekenntnis mitgesprochen haben.
In diesen Tagen in Dresden wurde ich immer wieder ermuntert darüber nachzudenken
Wo denn mein Herz ist?
Mein Herz ist, glaube ich, überall da wo ich mit Herzblut dabei bin. Denn das was mir wichtig ist, mache ich zu meiner Herzensangelegenheit. Alles was mir nicht so wichtig ist, tue ich halbherzig.
Für das was mir am Herzen liegt setze ich mich ein.
Ich habe mir auch in Dresden Gedanken gemacht, warum, wenn es mir doch so wichtig ist, setze ich mich nicht mehr für meinen Glauben ein? Warum habe ich oft nicht den Mut mich hinterfragen zu lassen? Dabei brauche ich mich doch nicht zu verstecken, sondern kann meinen Mitmenschen zeigen, wie fröhlich und herzerfrischend es ist an Jesus Christus zu glauben.
So wie ich das beim Kirchentag erlebt habe und das möchte ich gerne weitergeben.
Aber für mich doch nochmal ganz wichtig geworden im Blick auf unser Jubiläumsfest
Ich bin dankbar für die Beziehungen die wir im CVJM pflegen, quer durch alle Generationen.
Es kommt auf jeden einzelnen von uns an, dass wir uns alle mit Herzblut und unseren verschiedenen Gaben einbringen und in Beziehung zueinander treten, jeder auf seine Art.
Denn im CVJM das spürt man, da ist nicht nur mein Herz!
Rita Dormann |
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„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“ (Matthäus 6,21, Monatsspruch Juli)
„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“ – diese knappe Feststellung trifft Jesus in der Bergpredigt. Und er fährt fort: „Niemand kann zwei Herren dienen... Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Vers 24 -Mammon ist ein aramäischer Ausdruck für Besitz, der den Besitzer gefangen hält). Jesus ruft dazu auf, die eigenen Werte und Prioritäten zu überprüfen und warnt seine Zuhörer, sich durch Macht oder Besitz Schätze auf Erden zu sammeln. Martin Luther führt aus: „Woran du nun dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott.“ Das können Geld und Besitz, Einfluss, Macht, Ehre, Leistung oder Verstand sein. Vor diesen „Schätzen“ warnt Jesus. Vielmehr kommt es darauf an, einen Schatz im Himmel zu sammeln. Bei Gott ist der wirklich reich, der sich ganz auf ihn verlässt. Immer wieder fordert Gott in der Bibel, ihm von ganzem Herzen nachzufolgen: „Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ (5. Mose 6,5) Gott ein bisschen was zu geben – das gelingt uns leicht. Ein bisschen was von unserer Zeit, ein bisschen was von unserem Geld, ein bisschen was von unseren Zukunftsplänen. Aber Gott möchte nicht mit einem kleinen Teil abgespeist werden; Gott möchte unser ganzes Herz. Jeder Lebensbereich soll ihm gehören. Deine ganze Persönlichkeit mit allen Gaben und allen Grenzen und Verletzungen: Gott will dich ganz. Er weiß, wie es in deinem Herzen wirklich aussieht: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an.“ (1. Samuel 16,7) Nach biblischem Verständnis ist das Herz der Sitz des Verstandes. „Sein Herz an etwas zu hängen“ und etwas „mit ganzem Herzen“ zu tun ist also in erster Linie nicht etwas, wozu unsere Gefühle uns drängen, sondern es ist eine rationale Entscheidung: ich beschließe, Gott in allen meinen Lebensbereichen „lieb zu haben“ und ihm nachzufolgen. Der Monatsspruch fordert heraus, neu „Inventur“ zu machen in meinem Herzen. An was hänge ich mein Herz? Sind mir Besitz und Sicherheit wichtiger als die Beziehung zu Gott? Welche Rolle spielt Gott in meinen Freundschaften, meinen Zukunftsplänen, meiner Partnerschaft und meiner Familie, in der Schule, dem Studium, am Arbeitsplatz? Welche Bereiche in meinem Leben sollte ich ihm neu unterstellen?
Helfen kann dabei das Gebet aus den Psalmen: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken. Zeige mir, wenn ich auf falschen Wegen gehe und führe mich den Weg zum ewigen Leben.“ (Psalm 139,23f, Neues Leben)
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„Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber [seid,ihr] Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts“ (Brief an die Epheser, Kapitel 5, Vers 8)
Was heißt hier eigentlich „LICHT“? Hierauf gibt Vers 14 eine Antwort: „denn alles, was offenbar wird, ist Licht. Deshalb heißt es: `Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten!“ Wie lebt es sich also als ein Kind des Lichts? Wach, aufstehend aus den Toten, als ein Lebender, eine Lebende? Also nicht tot sein sondern lebendig! Wie kann man beides unterscheiden? ein wesentlicher Unterschied ist: Tote haben keine Gefühle. Kennen wir das bei uns? Gefühlslosigkeit? Sind in uns Innenregungen abgetötet? Oder töten wir manchmal etwas in uns ab? Machen wir uns unverletzlich wie Tote, die keinen Schmerz spüren?
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Monatsspruch April 2011: Wachet und betet, dass Ihr nicht in Anfechtung fallt! (Matthäus 26,41)
Das ist in diesen Zeiten, die wir derzeit durchleben, ja wohl der bestmöglichste Monatsspruch, den wir empfangen können. Nicht nur passend zur vorösterlichen Passionszeit, sondern auch zum derzeitigen Weltgeschehen.
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An-ge-dacht März 2011
Ende November vergangenen Jahres war in der Presse ein offener Brief der Bundeskanzlerin „Danke, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger“ zu lesen, in dem sie sich für die (vermeintliche) Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise bedankt.
Sie schreibt: „Die Welt schaut auf unser Land und spricht von einem Wunder. Ich glaube nicht an Wunder – aber ich glaube an die Menschen in diesem Land: an Ihre Ideen, an Ihre Vernunft, an Ihr Engagement.“ (u.a. rtv Nr 47/2010).
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