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Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! (Offenbarung 21,5)

In der Offenbarung geht es ganz schön heftig zu. Das Ende der Welt wird beschworen, Katastrophen ziehen herauf und das gesamte Buch steckt voller Symbole und Zeichen.
Stimmt, das Jahr 2026 kann hart werden – manche sehen das Ende einer Gesellschaftsordnung heraufziehen, die uns die letzten 75 Jahre Wohlstand und Frieden gebracht hat. Schmelzende Eisberge und verheerende Unwetter sind Symbole einer drohenden Umweltkatastrophe. Wen verwundert es da, dass für 2026 ausgerechnet ein Spruch aus der Offenbarung gewählt wurde.
Doch die Offenbarung ist viel mehr. Sie ist auch Zeichen der Hoffnung. Der Hoffnung, dass das Lamm über den Wolf siegen kann. Dass die Liebe Gottes stärker ist als aller Egoismus und alle Oligarchen und Kleptokraten dieser Welt. Größer als alle Herrscher, die ihre Machtfülle nur zu ihrer hemmungslosen Bereicherung ausnützen und Verderben über die Einwohner ihrer Staaten und die dortige Gesellschaft bringen.
Nein, wir Christen wissen, Gott wird am Ende siegen. Und wie sagte Oscar Wilde so schön: „Am Ende wird alles gut und solange nicht alles gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ Aber das heißt auch, dass wir Christen in dieser Phase besonders herausgefordert sind. Aufgefordert, unser Fähnlein, auf das das Kreuz gestickt ist, hochzuhalten. Auch wenn der Wind von allen Seiten scharf weht. Auch wenn wir immer weniger werden, auch wenn gesellschaftliche Veränderungen an unseren Grundmauern rütteln.
Gott fordert uns mit der Offenbarung heraus, Licht zu sein. Licht in all dem Dunkel um uns herum. Und immer wieder gibt es Licht. Auch wenn man manchmal glaubt, dass bald alle Lichter ausgehen. Wie quälend gestaltete sich der Prozess der Vorstandsnachfolge. Wie oft konnte man sich da fürchten in dem Dunkel. Fürchten vor einem führungslosen Verein, davor, dass keiner bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und das Schifflein, das sich CVJM Möhringen nennt, hoffnungslos von den Gezeiten herum gewirbelt wird.
Und wieviel Licht bringt es in unseren Verein, wenn plötzlich alles neu ist. Wenn da auf einmal viele sind, die sich einbringen, engagieren wollen. Wenn der seitherige Vorstandskapitän nicht mehr verzweifelt auf einsamem Posten steht, sondern plötzlich Steuerfrauen, Maats, Schiffsjungen und -mädchen mit an Bord sind und wir mit dieser gesammelten Kraft hoffentlich gut durch den Sturm der Zeit kommen werden.
Wollen wir in diesem Jahr dankbar sein, dass Gott sein Versprechen „alles neu zu machen“ bei uns so eindrucksvoll eingelöst hat.

Volker Hühn
(v-huehn@fes-stuttgart.de)

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