Andacht Juli/August 2016

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Monatsspruch Juli: Der Herr gab zur Antwort „Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des Herrn. Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.“ (2. Mose 33,19)

Typisch Altes Testament.
Gott als der aristokratische Herrscher.
Der dem keiner kann.
Gott als der, von dessen Gutdünken mein Wohl und Wehe abhängt.
Ist das noch das Gottesbild, das in unser aufgeklärtes, demokratisches 21. Jahrhundert passt? Kein Wunder, dass unsere Kirchen so leer sind. So ein Gott ist doch nicht mehr vermittelbar.

Vorsicht ! ! !

Kann ich etwas dafür, dass ich Eltern hatte, die mir Geborgenheit und Liebe gegeben haben? Warum bin ich im reichen Deutschland zur Welt gekommen und nicht 5.000 km südlicher? Warum wurde ich gesund zur Welt gebracht? Weshalb habe ich einen Beruf gefunden, der mir Freude bereitet und der mir ein Auskommen ermöglicht? Warum habe ich Freunde gefunden, die mit mir die schönen und auch die schweren Wege des Lebens gehen? Was berechtigt mich die wunderschöne Natur zu genießen? Warum hatte ich das Glück mit Menschen in Kontakt zu kommen, die mir das Wort Gottes in guter Weise erklären konnten? War es meine Entscheidung, dass das Wort Gottes etwas in mir bewegt hat und ich Vertrauen zu diesem Gott fassen konnte? Weshalb darf ich Gemeinschaft in unserem CVJM erleben?
Plötzlich packt mich dieser Text. Schlagartig erkenne ich, wie dieses Gottesbild auch noch heute Realität ist. Mose bat damals Gott, vor fast 4000 Jahren, Ihn zu sehen. Man könnte es auch übersetzen: Er will Gott verstehen. Und was bekommt er von Gott zu hören?
Der Herr gab Mose zur Antwort (unseren Monatsspruch): Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des Herrn. „Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich“.
Das reicht; den Namen des Herrn zu kennen. „Jahwe“. Ich bin der Ich bin.
Der Herr sagt: Mehr gibt es nicht zu sagen.
Du kannst mich nicht sehen. Ich bin für Dich nicht verfügbar.
Du Mensch wirst mich mit deinem Verstand nicht begreifen.
Gott ich verstehe Dich nicht, aber ich vertraue Dir.
Es bleibt Sein Geheimnis
Bernd Hirzel

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